RALLYE SAISON 2013

Bericht Nibelungenringrallye 2013

1,2,3 Vorbei

1,2 oder 3 waren die Platzierungen die in der Klasse auf der Nibelungenringrallye

möglich gewesen wären. Aber hätte, wäre, wenn…

Am 25.10. reisten wir mit großer Motivation nach Hessen zur Nibelungenringrallye. Nach erfolgreicher technischer Abnahme versprach es ein spannendes Finale zu geben. Mit vier BMW M3 und drei BMW 328 war die Klasse, in der wir starteten sehr stark besetzt.

Der Regen am Samstag morgen bereitete uns keine Sorgen. Auch nach dem Abfahren passte der Aufschrieb und wir stellten das Fahrzeug voller Elan in den Vorstart. Mittlerweile hatte der Regen aufgehört und die Strecke trocknete auf weiten Teilen sogar ab.

Die ersten Kurven auf WP1 ließen sich auch gut fahren und wir hatten sofort ein gutes Gefühl. Im letzten Drittel der WP folgten zwei aufeinander folgende schnelle Rechtskurven. Die Ersten von Beiden ließ sich souverän durchfahren doch in der Zweiten lag unerwartet soviel Matsch, dass wir wie auf Glatteis in Richtung Feld abrutschten und neben der Strecke zum stehen kamen. Alles nicht weiter schlimm, Rückwärtsgang rein und weiter geht`s….wenn der Boden nicht so aufgeweicht gewesen wäre und wir somit dezent stecken blieben. Da leider weit und breit keine Zuschauer waren und ein einzelner Streckenposten nicht viel ausrichten konnte, vergingen Minuten bis so viele beisammen waren um uns wieder auf die Strecke zu verhelfen. Wir fuhren die WP fertig und erreichten in der Sollzeit trotz allem noch die Zeitkontrolle für WP2.

Mit dem sicheren letzten Platz in der Klasse war uns klar, dass wir mit kalkulierbarem Risiko die übrigen WPs zu Ende fahren und nicht vor lauter Frust (aus dem Alter sind wir raus) noch irgendeine Dummheit begehen. Die Zeiten der letzten 3 WPs waren  nahe am Team Löffelhardt/Hess dran, die die Klasse an diesem Tag souverän gewinnen konnten. Auf WP6 einem Rundkurs liefen wir noch einem Opel auf, was uns wiederum sehr viel Zeit kostete, aber in Anbetracht der Tatsachen eher den Spaßfaktor erhöhte. Siehe VIDEO

Trotz allem blicken wir auf eine erfolgreiche Saison zurück, die sehr viel Spaß und Erfahrung gebracht hat. Bedanken möchte ich mich bei meinen Sponsoren, Freunden und Familie die mir in diesem Jahr wieder die nötige Unterstützung gegeben haben.

Ich freue mich schon auf die kommende Saison, auf schöne Rallyes und gemütliches Beisammensein vor und nach den Veranstaltungen

Grüße

Immy

WOODSTOCK IN NORDBADEN

Wieso Nordbaden, es hieß doch die nächste Rallye am 12.10. ist die Frankenlandrallye?!

Ein Blick auf die Landkarte verrät jedoch, dass die WP´s eindeutig in Nordbaden sind und die Rallye unter dem Stern des ADAC Nordbadens stand. Also machte ich mich auf die Suche nach der Antwort und fand Sie bei einem Vereinsmitglied von Rosenberg. Vor etlichen Jahren wurde die Rallye von Vereinen aus Nordbaden und Franken gemeinsam veranstaltet. Nunmehr aber nur noch aus den Vereinen des MSC Brehmen, MSC Walldürn und dem MSC Rosenberg aus Nordbaden. Man einigte sich aber darauf, den Namen der Rallye wegen dem Bekanntheitsfaktor zu behalten. Nun genug Geschichtsunterricht es folgt der Rallyebericht.

Wie im letzten Bericht erwähnt, löste Martin Guthmann, ein sehr guter Freund aus meinem Freundeskreis endlich seinen Gutschein ein und nahm somit auf dem heißen Stuhl Platz. Mit ein paar Theoriestunden und Trockenübungen in Martins Cayman gingen wir gut vorbereitet an den Start. Laut Wetterbericht sollte es Petrus gut mit uns meinen und versprach kein Regen bei über 10°C. Am Samstag morgen aber hat sich Petrus wohl doch über Franken aufgehalten, anstatt über Nordbaden, und es regnete in einer Tour.

Unsere Klasse war  mit 3 BMW M3 und 3 BMW 328 wieder sehr stark besetzt. Bei den Vorläufen von Nordbaden zum Südwestpokal standen wir nach der Rallye Calw hinter Michael Wild auf Platz 2. Ein Podiumsplatz musste also her um vorne bei der Musik dabei zu sein.

Schon beim Abfahren der WP`s war uns sehr schnell klar, dass die Leistung der Autos zweitrangig zu bewerten war. Bei allen Teams waren die Räder am durchdrehen. Das Rezept lautete also mit kalkulierbarem Risiko und möglichst fehlerfrei die Zielflagge zu erreichen.

WP1 wurde als Rundkurs gefahren, was den Einstieg in den Rallyesport dem Beifahrer zugute kam. In der ersten Runde sortierten wir das Timing der Ansagen, welches sich schnell einspielte. Nach der Zieleinfahrt waren die ersten Erfahrungen darin gemacht, wie es ist aus dem Seitenfenster nach vorne zu schauen, in jedem Gang durchdrehende Reifen zu haben und mit gefühlt überhöhter Geschwindigkeit und mit längst erwarteter Verzögerung vom Fahrzeug Kurven anzusteuern. Die große Vorfreude auf die zweite WP und den hörbarem Spaß im Inboardvideo sprechen für gute Beifahrergene. Auch ein Blick auf die Zeit ergab Platz 2 hinter Löffelhardt/Hess in der Klasse.

Bei WP2 angekommen erwartete uns eine riesengroße Schlange vor dem Start. Die Bedingungen auf dem Sprint waren so schlecht, dass etliche Teams rechts und links von der Strecke rutschten und geborgen werden mussten. Gott sei dank blieb es bei der gesamten Rallye nur bei Blechschäden. Wir fuhren die WP besonnen und erwischten die richtigen Stellen mit dem nötigen Grip und konnten auf Platz 1 in der Klasse vorfahren.

Auf WP3, wieder ein Rundkurs, konnten wir die Führung auf knapp 5 Sekunden ausbauen. Team Löffelhardt/Hess legten auf WP 4 + 5 so gut nach, dass Sie P1 mit 5 Sekunden Vorsprung zurück eroberten. Auf der kürzesten und rutschigsten WP galt es nun die Nerven zu bewahren. Konzentriert steuerten wir das Auto über die Kuppen und matschigen Wegen und konnten die Rallye mit P1 und 1,3 Sekunden Vorsprung in der Klasse gewinnen. P8 im Gesamt rundete den gesamten Tag und den Einstand als Beifahrer entsprechend ab. Martin erwies sich als guter Beifahrer bereits mit dem Blick auf einen weiteren Einsatz. Die Planung läuft 🙂  Die Punkte von der Frankenlandrallye reichten auch aus, um mit P1 bei den Vorläufen zum Südwestpokal abzuschließen. Somit werden wir mit den Maximalpunkten beim Endlauf auf der Nibelungenringrallye am 26.10. für den MSC Weingarten und den ADAC Nordbaden an den Start gehen.

Ein Lob an die Organisatoren und Helfer der Frankenlandrallye. Trotz schlechter Bedingungen und vielen Ausfällen hatte Sie die Situation stets im Griff. Danke auch an die Familie und Freunde, die uns bei der Kälte an der Strecken mit dem ersten Glühwein der Saison angefeuert haben.

Beifahrer bei der nächsten Rallye wird Tobias Gredel sein, mit dem ich schon mehrfach zusammen gefahren bin.

Bis dahin,

Immy

Gesamtergebnis Frankenlandrallye 2013

Endstand Vorläufe ADAC Norbaden

Bericht Frankenlandrallye Rallyemagazin

BERICHT RALLYE CALW 2013

Am 07.09.2013 war es wieder soweit. Aufladen zur meiner Heimrallye rund um Calw, welche auch den Saisonauftakt für die Vorläufe zum ADAC Nordbaden im Südwestpokal bedeutet.

Um das Auto im Vorfeld nach fast einem Jahr Rallyepause auf Herz und Nieren zu testen, entschied ich mich den Helfensteiner Rallyesprint am 13. Juli zu fahren. Als Co-Pilot war Gastbeifahrer Rene Pintilie aus Karlsbad-Ittersbach am Start. Rene ist ein erfahrener Slalomfahrer, der nun Rallyeluft schnuppern konnte. Zudem ist er ein perfekter Videofilmer und somit wurde mein Fahrzeug von Innen zum Filmstudio umfunktioniert. Das eindrucksvolle Resultat findet ihr HIER. Mit P2 in der Klasse und P7 im Gesamt war es ein gelungener Einstand.

Die Starterliste in Calw war in unserer Klasse mit 7 Fahrzeugen stark besetzt. Unter anderem die Teams Löffelhardt/Hess auf BMW M3, das Familienduo Thull auf dem Porsche GT3 und das Team Ertz/Knospe im BMW versprachen eine spannende Rallye ums Podium.

Auf WP1 teilten wir uns gleich auf die zehntel genau mit Team Löffelhardt die Klassenführung. WP2 wurde als Rundkurs gefahren. Hier hieß es 3 Runden mit Ausfahrt zu bestreiten. Ebenfalls bietet diese WP für Zuschauer eine eindrucksvolle Kulisse. Die WP lief bis zur dritten Runde einwandfrei als uns leider die Reifen im Stich ließen. Wir verloren etwas Zeit konnten aber P2 vor dem Team Thull auf dem Porsche halten. Den Vorsprung nun auf WP3 halten zu können war in Anbetracht der Berg-WP und des Leistungsunterschiedes kaum sicherzustellen. So mußten wir uns nach WP3 knapp auf P3 zufrieden geben. Wir ließen uns nicht entmutigen und fuhren im zweitem Durchgang auf WP 4 + 5  wieder auf P2 knapp hinter Team Löffelhardt/Hess, als wir erneut auf WP6 am Berg nichts ausrichten konnten.

So hieß es hauchdünn zum Schluss P3 in der Klasse und P10 im Gesamt von über 100 Fahrzeugen am Start. Wir waren zufrieden und ließen wie gewohnt im Rallyezentrum den Abend ausklingen.

Bedanken möchte ich mich bei Bernd Bohnenberger, der mit seinem Team wieder eine klasse Rallye auf die Beine gestellt hat und bei allen Freunden, die an der Strecke die Daumen gedrückt haben.

Der nächste Start ist bei der Frankenlandrallye am 12.10.2013. Hier wird Martin Guthmann aus Karlsbad-Mutschelbach als Beifahrer im Einsatz sein.

Mein Stammbeifahrer Kai Steller hat sich entschieden vorerst Abschied vom Rallyesport zu nehmen. Wie bekannt darf man niemals Nie sagen und somit hoffe ich, dass wir Ihn irgendwann einmal wieder im Rallyesport sehen werden. Der Platz bei mir im Auto ist auf jeden Fall reserviert 🙂

Viele Grüße

Immy

BERICHT RALLYE CALW 2013 RALLYEMAGAZIN

NÄCHSTE RALLYE AM 06.09.2013 BEIM MSC CALW

INFOS ZUR RALLYE

LETZTES VIDEO VOM RALLYESPRINT HELFENSTEIN 2013 MIT GASTBEIFAHRER RENE PINTILIE

www.pintilie.de




TERMINE 2013

13.07.2013 Helfensteiner Rallyesprint

07.09.2013 Gerhard Mitter Gedächtnisrallye MSC Calw

19.10.2013 Frankenlandrallye

26.10.2013 Rallye Losheim