SAMUEL DREWS

Name: Samuel Drews
Geburtsdatum: 20.04.2007
Hobbys: Jugendkart-Slalom,Fußball
Berufswunsch: Rallyefahrer
Vorbild: Haydon Paddon ( WRC Hyundai Werksteam )
Seit 2014 Jugendkart-Slalom beim MSC Weingarten
Seit 2015 ADAC Nordbaden Jugendkart-Slalom Meisteschaft
Seit 2016 Jugendkart-Slalom beim AMC Pforzheim
 


 

 
Was ist Jugendkart-Slalom?

Kartslalom ist die Breitensportvariante des Kartsports. Hierbei wird mit Karts mit Viertaktmotoren 200 cm³ und 6,5 PS auf Parkplätzen oder ähnlichen befestigten Plätzen auf einem mit Pylonen abgesteckten Kurs gegen die Zeit gefahren. Dabei ist immer nur ein Fahrer auf der Strecke.

Die Meisterschaften finden in der Regel auf regionaler Ebene statt. Die besten Fahrer aus den Regionen können sich schließlich für überregionale Meisterschaften, wie beispielsweise zum Bundesendlauf des ADAC aber auch zum ACV Endlauf oder zum Endlauf zur Deutschen Meisterschaft des DMSB qualifizieren

Ein Jugendkartslalom wird in drei separaten Läufen auf einem Parcours durchgeführt, von denen der erste ein Trainingslauf ist und die beiden weiteren Läufe in die Wertung einfließen. Dabei werden sowohl die Zeit als auch die erzielten Fehler gewertet. Die in Sekunden umgerechneten Fehler werden dabei auf die erreichte Fahrzeit addiert und der Fahrer mit der geringsten Gesamtzeit gewinnt. Dabei gibt es für einen Pylonenfehler 2 Strafsekunden, für das Auslassen oder falsche Befahren einer Aufgabe 10 Strafsekunden.Es können jedoch nie mehr als 99 Strafsekunden pro Wertungslauf berechnet werden

Der Parcours beim Jugendkartslalom besteht aus Aufgaben in Form von Pylonentoren, -spurgassen, -slaloms und -kreiseln, die in möglichst kurzer Zeit fehlerfrei durchfahren werden müssen.Diese Aufgaben müssen in einem Abstand von 4 Meter bis maximal 10 Meter aufgestellt sein.Es ist jedem Veranstalter selbst überlassen wie er seinen Parcours aufbaut

Die wichtigsten Aufgaben sind:

  • Das Tor: zwei stehende Pylonen nebeneinander im Abstand von 1,65 m (Breite Go-Kart 1,25m) müssen durchfahren werden.
  • Schweizer Slalom: eine Reihe von einzelnen stehenden Pylonen, die im Abstand von vier bis zehn Metern in einer Reihe stehen. Dabei muss die Fahrtrichtung an der ersten Pylone gekennzeichnet werden und von da an die Pylonen wechselseitig umfahren werden.
  • Kreisel: Der Kreis hat einen Innenradius von 10 Metern und muss mindestens einmal komplett durchfahren werden. Dabei hat die Einfahrt eine Breite von 3 m, die Ausfahrt und der Kreis besitzen die normale Torbreite von 1,68 m¹.

„Die neuen Aufgaben“ (hinzugefügt und fester Bestandteil des Reglements des ADAC und DMSB seit 2005):

  • Ypsilon: Die Fahrtspur wird geteilt oder zusammengeführt.
  • S-Gasse: Sie besteht aus zwei Pylonenseiten angeordnet wie der Buchstabe „S“
  • Z-Gasse: Jeweils drei parallel angeordnete Gassen, die in einem Abstand von zwei bis vier Metern auseinander stehen. Um von einer in die andere Gasse zu gelangen, muss man das Kart um 180° drehen.
  • Kasten: Die Pylonen werden wie ein Viereck angeordnet mit jeweils zwei Öffnungen mit der normalen Torbreite.
  • Schneckenhaus: Ist eine Kombination aus zwei Aufgaben: Einer Gasse und einem gedachten Kreis. Diese Aufgabe wird wie ein Schneckenhaus gefahren.
  • Kreuz: Zwei Fahrspuren kreuzen sich
  • Brezel: Diese Aufgabe ist von der Fahrweise die komplizierteste. Ausschauen tut sie wie ein Pilz mit drei Öffnungen.
  • Deutsches Eck: 90 Grad kurve, die jedoch innen wie die Brezel, leicht entschärft ist.
  • Wende: Eine Aufgabe bei der drei Pylonen direkt nebeneinander stehen und an der man eine 180 bzw. 90 Grad Wende durchführt. Fallen alle drei Pylonen dieser Aufgabe um wird der Fehler trotzdem so gewertet als wäre nur eine Pylone umgefallen. (Diese Aufgabe ist jedoch erst später hinzu gekommen.) Der Veranstalter muss entweder vorschreiben oder freistellen in welcher Richtung die Wende umfahren wird.

Quelle u.a wikipedia